Termine Juni 2017

Bitte beachten Sie die folgenden Termine, zu denen die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fällig werden:

Steuerart

Fälligkeit

Ende der Schonfrist bei Zahlung durch

 

 

Überweisung1

Scheck2

Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag3

12.06.2017

15.06.2017

07.06.2017

Einkommensteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag

12.06.2017

15.06.2017

07.06.2017

Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag

 12.06.2017 15.06.2017  07.06.2017 
Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag

Seit dem 01.01.2005 sind die Kapitalertragsteuer sowie der darauf entfallende Solidaritätszuschlag zeitgleich mit einer erfolgten Gewinnausschüttung an den Anteilseigner an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Umsatzsteuer4 12.06.2017  15.06.2017 07.06.2017

Sozialversicherung5

28.06.2017

entfällt

entfällt

  1. 1. Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen müssen grundsätzlich bis zum 10. des dem Anmeldungszeitraum folgenden
    Monats (auf elektronischem Weg) abgegeben werden. Fällt der 10. auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, ist der nächste Werktag der Stichtag.
    Bei einer Säumnis der Zahlung bis zu drei Tagen werden keine Säumniszuschläge erhoben. Eine Überweisung muss so frühzeitig erfolgen, dass
    die Wertstellung auf dem Konto des Finanzamts am Tag der Fälligkeit erfolgt.  2. Bei Zahlung durch Scheck ist zu beachten, dass die Zahlung erst drei Tage nach Eingang des Schecks beim Finanzamt als erfolgt gilt. Es sollte stattdessen eine Einzugsermächtigung erteilt werden.  3./4. Für den abgelaufenen Monat, bei Vierteljahreszahlern für das vorangegangene Kalendervierteljahr.  5. Die Fälligkeitsregelungen der Sozialversicherungsbeiträge sind einheitlich auf den drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats vorgezogen worden.
    Um Säumniszuschläge zu vermeiden, empfiehlt sich das Lastschriftverfahren. Bei allen Krankenkassen gilt ein einheitlicher Abgabetermin für die
    Beitragsnachweise. Diese müssen dann bis spätestens zwei Arbeitstage vor Fälligkeit an die jeweilige Einzugsstelle übermittelt werden.
    Regionale Besonderheiten bzgl. der Fälligkeiten sind ggf. zu beachten. Wird die Lohnbuchführung durch extern Beauftragte erledigt, sollten die Lohn- und
    Gehaltsdaten etwa 10 Tage vor dem Fälligkeitstermin an den Beauftragten übermittelt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die Fälligkeit auf einen Montag
    oder auf einen Tag nach Feiertagen fällt.


Erbschaftsteuer wird wieder vor Bundesverfassungsgericht landen (FinMin)

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke hat sich enttäuscht über das Ergebnis der Abstimmung im Bundesrat zur Erbschaftsteuer gezeigt.

"Das jetzt beschlossene Gesetz erfüllt in keiner Weise die vom Bundesverfassungsgericht geforderten Maßstäbe zur Verschonung von vererbtem oder geschenktem Betriebsvermögen", so Görke.

Vorsicht bei vermeintlichen Steuererstattungen

Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz hat folgende Betrugswarnung veröffentlicht:

Viele Steuerzahler erwarten in diesen Tagen, nachdem sie ihre Steuererklärungen abgegeben haben, Überweisungen ihres Finanzamts. Diesen Umstand nutzen nun Betrüger mit einer neu entwickelten Form des Bankdaten-Betrugs: Mit Hilfe eines Trojaners wird auf das Online-Konto zugegriffen und dieses manipuliert.

Bei Betroffenen weist das Online-Konto eine Gutschrift mit Auftraggeber „Finanzamt“ aus, gleichzeitig wird angezeigt, dass eine „Fehlüberweisung“ vorliegt. Das vermeintlich erstattete Geld befindet sich allerdings nicht auf dem Konto und wird bei einer Rücküberweisung nicht an das Finanzamt, sondern an das Konto der Kriminellen geleitet. Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz (LfSt) warnt davor, bei solchen Gutschriftbeträgen eine Rücküberweisung zu tätigen. Da Steuererstattungen über die Bundesbank laufen, setzt diese sich mit den Banken in Verbindung, die wiederum die betroffenen Kunden kontaktieren. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Finanzverwaltungen nicht unter dem Auftraggeber-Namen „Finanzamt“ Überweisungen vornehmen. Bei bereits getätigten Überweisungen sollten Betroffene umgehend ihre Bank kontaktieren, um die Überweisung zu stoppen. Bei ungewöhnlichen Vorgängen empfiehlt das Landesamt für Steuern, sich mit dem zuständigen Finanzamt in Verbindung zu setzen und gegebenenfalls die Polizei einzuschalten. 


1 %-Regelung
Ob in den Fällen, in denen ein Steuerpflichtiger einen Gebrauchtwagen nutzt, der typischerweise bei der Anschaffung deutlich unter dem Bruttolisten-Neupreis erworben wurde, und deswegen eine reduzierte AfA und ggf. geringere Gesamtkosten anfallen, eine verfassungskonforme Auslegung des § 6 Abs.1 Nr. 4 Satz 2 EStG in der ab dem VZ 2006 geltenden Fassung nötig und möglich ist, liegt nun ein Revisionsverfahren dem BFH vor. Aufgrund der bislang angewendeten Gesetzgebung gilt eine die Typisierung durch die 1 %-Regelung, die aber zu falschen Ergebnissen führen kann.
(BFH-Az. X R 28/15)


 Folgende Unterlagen können im Jahr 2017 vernichtet werden

Nachstehend aufgeführte Buchführungsunterlagen können nach dem 31. Dezember 2016 vernichtet werden:

·      Aufzeichnungen aus 2006 und früher.

·      Inventare, die bis zum 31.12.2006 aufgestellt worden sind.

·      Bücher, in denen die letzte Eintragung im Jahr 2006 oder früher erfolgt ist.

·      Jahresabschlüsse, Eröffnungsbilanzen und Lageberichte, die 2006 oder früher aufgestellt worden sind.

·      Buchungsbelege aus dem Jahr 2006 oder früher.

·      Empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe und Kopien der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe, die 2010 oder früher empfangen
bzw. abgesandt wurden.

·      sonstige für die Besteuerung bedeutsame Unterlagen aus dem Jahr 2010 oder früher.

Dabei sind die Fristen für die Steuerfestsetzungen zu beachten.

Unterlagen dürfen nicht vernichtet werden, wenn sie von Bedeutung sind

·      für eine begonnene Außenprüfung,

·      für anhängige steuerstraf- oder bußgeldrechtliche Ermittlungen,

·      für ein schwebendes oder auf Grund einer Außenprüfung zu erwartendes Rechtsbehelfsverfahren oder zur Begründung der Anträge an das Finanzamt und

·      bei vorläufigen Steuerfestsetzungen.

Es ist darauf zu achten, dass auch die elektronisch erstellten Daten für zehn Jahre vorgehalten werden müssen.
Natürliche Personen, deren Summe der positiven Einkünfte aus Überschusseinkünften (aus nichtselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen,
Vermietung und Verpachtung und sonstige Einkünfte) mehr als 500.000 € im Kalenderjahr 2016 betragen hat, müssen die im
Zusammenhang stehenden Aufzeichnungen und Unterlagen sechs Jahre aufbewahren. Bei Zusammenveranlagung sind die Feststellungen
für jeden Ehegatten gesondert maßgebend. Die Verpflichtung entfällt erst mit Ablauf des fünften aufeinanderfolgenden Kalenderjahrs in dem die Voraussetzungen nicht erfüllt sind.


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